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Startup Event Zeitplan: In 10 Wochen vom Konzept zum Event

1. Sept. 2024
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Stunden

Ein Startup Event planen Sie in etwa zehn Wochen: In den Wochen eins und zwei legen Sie Ziel, Termin und Budget fest, in den Wochen drei bis fünf sichern Sie Raum und Sprecher, in Woche sechs geht die Einladung hinaus, in den Wochen sieben bis neun stimmen Sie Details ab, in Woche zehn findet das Event statt. Dieser Wochenplan zeigt, was wann ansteht, wo Zeitpuffer sinnvoll sind und was sich parallel erledigen lässt. Alle Zeiten sind Richtwerte für Events mit 30 bis 100 Gästen.

Kurz zusammengefasst

  • Die ersten zwei Wochen entscheiden: Ziel, Zielgruppe, Termin, Budget.

  • Raum und Hauptsprecher sind die zeitkritischen Punkte der Wochen drei bis fünf.

  • Die Einladung geht etwa vier Wochen vor dem Termin hinaus (Richtwert).

  • Parallel arbeiten spart Zeit: Texte, Anmeldung und Programm entstehen, während Raum und Sprecher geklärt werden.

  • Planen Sie den Tag nach dem Event gleich mit ein: Dank, Feedback, Nachfassen.

Woche 1 bis 2: Fundament

In diesen Wochen klären Sie die Fragen, die später alles bestimmen. Formulieren Sie das Ziel in zwei Sätzen: Wer soll kommen, was sollen die Gäste mitnehmen, was soll danach passieren? Legen Sie die Gästezahl fest, wählen Sie zwei Wunschtermine plus Ausweichtermin und klären Sie das Budget. Benennen Sie eine Person, die alle Fäden zusammenhält. Hilfe zur Zielformulierung bietet der Beitrag zu Eventzielen.

Ergebnis: Zielblatt, Termin, Budgetrahmen, Verantwortliche.

Woche 3 bis 5: Raum, Sprecher, Partner

Jetzt gehen die wichtigsten Anfragen hinaus. Fragen Sie zwei bis drei Räume an, besichtigen Sie sie und entscheiden Sie. Sprechen Sie Hauptsprecher und Moderation an, klären Sie Honorar oder Gegenleistung. Suchen Sie Partner, die Räume, Getränke oder Reichweite beisteuern können. Wenn das Budget knapp ist, schauen Sie in den Beitrag zum Startup Event mit kleinem Budget.

Parallel: Programmgerüst entwerfen, Einladungstext schreiben, Anmeldeformular bauen.

Ergebnis: Vertrag oder Zusage für Raum, bestätigte Hauptsprecher, Grundstruktur des Programms.

Woche 6: Einladung

Mit Raum und Sprecher stehen die Eckpunkte fest. Jetzt versenden Sie die Einladung: per E-Mail, über Netzwerke, Hochschulen oder Gründerverteiler. Nennen Sie klar Thema, Nutzen, Datum, Ort, Ablauf und Anmeldung. Wer die Einladung nur als Termin versteht, kommt seltener. Fügen Sie eine kurze Beschreibung hinzu, was die Gäste konkret mitnehmen.

Ergebnis: Einladung versendet, Anmeldeseite online.

Woche 7: Programm und Technik

Konkretisieren Sie das Programm mit Zeiten. Klären Sie den Technikbedarf: Mikrofon, Lautsprecher, Beamer oder Screen, Internet, Strom. Wenn Sie Unterstützung bei Ton und Licht brauchen, helfen Anbieter für Eventtechnik. Stimmen Sie Catering ab, fragen Sie Ernährungsbedarfe ab und besprechen Sie Aufbauzeiten mit dem Raum.

Ergebnis: Programm mit Zeiten, Technik- und Cateringplan.

Woche 8: Anmeldungen und Nachfassen

Prüfen Sie die Anmeldezahlen. Wenn sie hinter dem Ziel zurückbleiben, laden Sie gezielt persönlich nach. Sammeln Sie Unterlagen der Sprecher ein und stimmen Sie die Moderation ab. Erstellen Sie einen ersten Ablaufplan mit Verantwortlichen.

Ergebnis: Zwischenstand der Anmeldungen, Ablaufplan im Entwurf.

Woche 9: Feinschliff

Erinnern Sie angemeldete Gäste, melden Sie die Gästezahl an Raum und Catering, briefen Sie Helfer und planen Sie Empfang und Garderobe. Bereiten Sie Namensschilder, Beschilderung und Unterlagen vor. Prüfen Sie Technik und Dateien, besonders Präsentationen. Legen Sie fest, wer am Eventtag Entscheidungen trifft.

Ergebnis: Finaler Ablaufplan, Briefing, Material.

Woche 10: Event und Nachbereitung

Am Eventtag bauen Sie früh auf, testen Technik, besprechen mit Helfern den Ablauf und öffnen den Empfang. Notieren Sie wichtige Gespräche. Am Tag danach folgen Dank, Umfrage und erste Nachfass-Nachrichten. Wie Sie die Wirkung messen, lesen Sie im Beitrag zum Messen des Event-Erfolgs.

Wenn weniger Zeit bleibt

Mit vier bis sechs Wochen funktioniert ein Startup Event, wenn Sie sich auf das Wesentliche beschränken: ein kleiner Kreis, ein vertrauter Raum, ein oder zwei Beiträge, einfaches Catering, direkte Einladung per persönlicher Nachricht. Streichen Sie aufwendige Dekoration und Druckmaterial.

Typische Zeitfallen

  • Raumsuche zu spät: Gefragte Termine sind schnell vergeben.

  • Sprecher ohne feste Zusage: Der Plan hängt an einer einzelnen Person.

  • Einladung ohne Nutzenversprechen

  • Technik erst am Eventtag testen

  • Nachbereitung vergessen

Rollen im kleinen Team und Risikoliste

Gerade bei Gründerteams mit wenig Personal verteilt sich die Arbeit ungleich. Legen Sie deshalb früh fest, wer was übernimmt, und führen Sie eine kurze Risikoliste.

Mögliche Rollenverteilung bei drei bis fünf Personen:

  • Projektleitung: Zeitplan, Entscheidungen, Budget, Ansprechperson für Dienstleister

  • Programm und Sprecher: Auswahl, Briefing, Ablauf, Moderation

  • Kommunikation: Einladung, Anmeldung, Social Media, Erinnerungen

  • Organisation vor Ort: Raum, Aufbau, Catering, Technik, Helfer

  • Nachbereitung: Dank, Umfrage, Kontakte, Auswertung

Risikoliste mit Gegenmaßnahmen:

  1. Zu wenige Anmeldungen: Persönliche Einladung in Woche sieben, Partner um Weitergabe bitten

  2. Sprecher fällt aus: Ersatz aus dem Team oder aus dem Netzwerk vorab klären

  3. Raum nicht verfügbar: Zweite Option im Hintergrund halten, solange der Vertrag nicht unterschrieben ist

  4. Technik versagt: Ersatzgeräte bereithalten, Folien auf mehreren Speichern, Probe vorab

  5. Krankheit im Team: Aufgaben dokumentieren, damit andere einspringen können

  6. Budgetüberschreitung: Wöchentlicher Abgleich, Entscheidungen über Zusatzkosten gemeinsam treffen

Gehen Sie die Liste in Woche acht noch einmal durch und streichen Sie, was erledigt ist. So behalten Sie die Kontrolle, ohne ein aufwendiges Projektmanagement einzuführen.

Häufige Fragen zum Zeitplan eines Startup Events

Wie lange vorher sollte man ein Startup Event planen?

Für ein Event mit 30 bis 100 Gästen sind acht bis zwölf Wochen ein guter Richtwert. Mit weniger Zeit funktioniert es, wenn Raum und Format früh feststehen.

Was ist in den ersten zwei Wochen am wichtigsten?

Ziel, Zielgruppe, Termin und Budget sowie die Anfrage für Raum und Hauptsprecher. Diese Entscheidungen sind kaum aufzuholen.

Wann sollte die Einladung rausgehen?

Etwa vier bis sechs Wochen vor dem Termin, mit Erinnerung eine Woche vorher.

Was kann man parallel erledigen?

Während Raum und Sprecher abgestimmt werden, lassen sich Einladungstexte, Anmeldeformular und Programmgerüst vorbereiten.

Sie planen ein Startup Event und brauchen Unterstützung?

Wir übernehmen einzelne Bausteine oder die gesamte Organisation. Schreiben Sie uns kurz Anlass, Datum, Gästezahl und Ort – wir melden uns mit einem unverbindlichen Vorschlag. Jetzt Event anfragen oder per E-Mail an info@blackiceevents.de. Weitere Leistungen finden Sie bei den Corporate Events.

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